Busch nur eine Übergangslösung / Vorbericht 1. Damen – SG Hamburg-Nord
Mit dem neuen Trainer Maximilian Busch gehen die Hamburg–Liga–Handballerinnen des Ahrensburger TSV in die neue Saison. Zwar sind die Stormarnerinnen weiterhin auf der Suche nach einem Coach für ihre Frauenmannschaft, doch Busch, der eigentlich hauptamtlich als Jugendtrainer für den ATSV arbeitet, hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe vorerst mit zu übernehmen. „Deshalb hat unsere Vorbereitung auch relativ spät begonnen“, erklärt Busch. „Aber alle haben gut mitgemacht.“
Außenspielerin Sina Reischl (31) von der SG Glinde/Reinbek ist der einzige externe Neuzugang bei den Ahrensburgerinnen. Zudem ist Rechtsaußen Simona Stahl nach ihrer Babypause wieder dabei. Aber auch die drei A–Jugendspielerinnen Freya Jensen, Lara Deeken und Judith Bange wurden in der Vorbereitung voll einbezogen und werden beim Saisonauftakt am Sonntag (16 Uhr, Heimgartenhalle) gegen die SG Hamburg–Nord mit von der Partie sein.
Indes hat der ATSV auch Abgänge zu verzeichnen. So stehen den Schlossstädterinnen Rückraumspielerin Silke Wegers und Linksaußen Melanie Witte nicht mehr zur Verfügung. Und auch Außenspielerin Antje Bründlinger wird aufgrund ihrer Schwangerschaft in dieser Spielzeit fehlen. Weil im ersten Spiel zudem Haupttorschützin Maren Strehle (Urlaub) sowie Kirsten Mertgen und Svenja Östreich (verletzt) fehlen, hat Busch durchaus Personalsorgen. Deshalb wird auch Fenja Gerstenkorn aus der zweiten Mannschaft aushelfen.
Zuletzt konnte der ATSV beim eigenen BS–Sport–Cup nur in der Partie gegen Oberligist Stockelsdorf (mit Ex–Trainer Matthias Steinhoff) glänzen. Dafür steht aber zumindest ein überzeugender Turniersieg eine Woche zuvor in Henstedt–Ulzburg zu Buche. Mit einer Prognose ist Busch trotzdem vorsichtig. „Soweit ich das beurteilen kann, haben wir ein knackiges Auftaktprogramm“, so der Coach. „Aber vielleicht werden wir ja ein bisschen unterschätzt.“



