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1. Herren Saison 2025/26

Chance auf Ausrufezeichen liegengelassen / 1. Herren – FC St. Pauli 29:34 (15:15)

Da war mehr drin für die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV. Im Spitzenspiel des dritten Spieltags gegen den mit zwei Siegen gestarteten Regionalliga-Absteiger FC St. Pauli unterlag das ebenfalls noch verlustpunktfreie Team von Trainer Tim Laveaux mit 29:34 (15:15) und ließ eine gute Möglichkeit für ein echtes Ausrufezeichen liegen. So fielen die Stormarner mit nun 4:2 Zählern auf Rang vier zurück.

Ohne die urlaubenden Robin Samusch, Mario Reuter und Jascha Deeken starteten die Stormarner gut, lagen nach acht Minuten mit 6:4 vorne und zwangen die Kiez-Handballer zu einer frühen Auszeit. Danach lief es besser für die Gäste, die mit vier Toren in Folge das Spiel zum 7:9 drehten (14.). Aber die Hausherren hielten weiter dagegen, mussten nach dem 9:9 (17.) allerdings erneut drei Gegentreffer in Serie zum 9:12 hinnehmen (21.). Nun aber waren es die Stormarner, die mit einem 3:0-Lauf wieder ausglichen (12:12, 26.). In die Pause ging es beim Stand von 15:15.

Weil der ATSV dabei keinesfalls geglänzt hatte, ging das Team durchaus optimistisch in die zweite Hälfte. Nachdem Rückraumspieler Lukas Laveux bereits die letzten beiden Ahrensburger Tore vor der Pause erzielt hatte, gelangen ihm nach Wiederanpfiff auch Treffer Nummer 16 und 17, woraufhin St. Pauli ihn mit einer engen Manndeckung versah. Die Gastgeber nahmen daraufhin im Angriff den Torhüter aus dem Spiel und agierten in Überzahl. Trotzdem fanden sie nur zu selten die durchaus vorhandenen Lücken in der Gästeabwehr. Und wenn sie doch einmal zum Abschluss kamen, vergaben sie gleich eine Großzahl bester Torgelegenheiten. Ganze 20 Fehlwürfe standen am Ende zu Buche, davon 13 in den zweiten 30 Minuten. Hinzu kamen noch einmal 13 technische Fehler und Fehlpässe. Immer wieder konnten die Gäste dies zu einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß nutzen. In der Abwehr machte sich beim ATSV zudem vor allem das Fehlen von Samusch und Reuter bemerkbar, so dass es im Positionsangriff für die Gäste oftmals viel zu einfach war.

St. Pauli erarbeitete sich eine 23:20-Führung (44.). Auch nach einer Auszeit fanden die Ahrensburger nicht wieder zurück ins Spiel. Im Gegenteil: St. Pauli erhöhte sogar bis auf 28:23 (52.) und brachte den Sieg am Ende sicher über die Runden.

Am kommenden Wochenende muss die Laveaux-Sieben wieder auswärts ran. Am Samstag (20 Uhr, Tegelsbarg) ist das Team zu Gast bei der SG Hamburg-Nord II.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht (3 Paraden), Nils Himmelsbach (6 Paraden), Christian Cornehl – Markus Fraikin (7/4), Lukas Laveaux, Joschua Gertz (je 6), Peter Ubert, Tobias Kahl (je 3), Bastian Blietz (2), Thilo Saß, Tim Robinson (je 1), Joschka Grunwald, Daniel Schulz, Luca Kuschel, Ole Schwartz, Malte Lauritzen.

St. Pauli: Malte Röpcke, Lukas Diel – Jens Dening (7/1), Konstantin Wilde 6), Meeno Reshöft (6/1), Keno Spelsberg (4), Renke Steen (4/1), Albert Rehnberg (3), Oliver Daut, Rico Toben (je 2), Felix Hoppe, Jesper Dannhauer, Luis Moser, Finn Kröpke, Finn-Max Röpcke.

Siebenmeter: 6/4 : 4/3 (Fraikin scheitert an Diel, L. Lauvaux gegen Diel über das Tor – Himmelsbach pariert gegen Reshöft.

Zeitstrafen: 2:4 (Gertz 52., Blietz 58. – Wilde 4., Toben 27., Steen 33., 36.)

Schiedsrichter: Marvin Hauser, Felix Kleinke (HG Hamburg-Barmbek).

Zum Video vom Spiel auf YouTube

Spielplan/Ergebnisse

Tabelle

Markus Fraikin

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