Einzug ins Pokalfinale / Halbfinale HHV-Pokal: 1. Herren – TH Eilbeck II 33:26 (17:14)
Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV stehen zum zweiten Mal nach 2023 im Finale des Hamburger Pokalwettbewerbs. Im Halbfinale bezwang das Team von Trainer Tim Laveaux den Landesligisten TH Eilbeck II mit 33:26 (17:14).
Zu den langzeitverletzten Ausfällen gesellten sich arbeitsbedingt auch noch Robin Samusch, Peter Ubert und Torhüter Nils Himmelsbach, so dass Laveaux insgesamt fünf A-Jugendspieler aufbot. Der Sieg gegen den klassenniedrigeren Gegner war nie in Gefahr, allerdings taten sich die Hausherren sehr schwer. Auch wegen des Harzverbots ließ vor allem die Abschlussquote zu wünschen übrig. 22 Fehlwürfe, viele davon aus klaren Torchancen über und neben das Tor, sowie 12 technische Fehler und Fehlpässe standen am Ende der Partie zu Buche.
Nach schneller 4:1-Führung ließen die Stormarner die Gäste wieder herankommen. Mit drei Treffern in Folge gingen die Eilbeker nach 13 Minuten sogar das erste und einzige Mal im Spiel in Führung (9:8). Danach legte der ATSV mit sechs Toren in Serie wieder zum 15:9 vor, machte sich das Leben jedoch weiter selbst schwer. Nach einer Zweiminutenstrafe und einem weiteren Wechselfehler standen die Laveaux-Schützlinge sogar kurze Zeit nur mit vier Feldspielern auf dem Platz. Trotzdem ging es mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt noch einmal in Gefahr, aber die Gäste leisteten weiter tapfer Widerstand. Erst in der 53. Minute konnte erstmals eine Sieben-Tore-Führung herausgearbeitet werden. Ohne zu glänzen wurde der Sieg schließlich über die Runden gebracht.
Im Finale treffen die Stormarner am 1. Mai (18 Uhr, Rugenbergener Mühlenweg, Ellerbek) auf den Regionalligisten TSV Ellerbek und sind dort im abschließenden Spiel beim „Final Five“ des Hamburger Handball-Verbands klarer Außenseiter. Sowohl in dieser Partie als auch im letzten Meisterschaftsspiel gegen den 1. HC Quickborn (Sonntag, 17.30 Uhr, Heimgarten) dürfte eine klare Leistungssteigerung notwendig sein. Mit einem Sieg am Sonntag würde der ATSV Hamburger Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen.
Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Cornehl, Christian Lamprecht, Elias Dasch – Markus Fraikin (6), Joschka Grunwald, Daniel Schulz (je 5), Thilo Saß, Max Ehrentraut (je 4), Tim Robinson, Jesper Meyer, Jascha Deeken (je 2), Tobias Kahl, Joschua Gertz, Paul Dargel (je 1), Luitpold Möller, Luca Kuschel.
Eilbeck: Alexander Zschiesche, Kilian Ruthe – Markus Huber (5), Philipp-Pasquale Kowallik (5/1), Maximilian Werner, Mats Warncke, Leon Fickinger (je 3), Maximilian Cordshagen, Dennis Forster, Jan Nikutowski (je 2), Torben Söhl (1), Julius Jacobsen.
Siebenmeter: 0 : 2/1 (Dasch pariert gegen Kowallik).
Zeitstrafen: Laveaux (26.), Saß (27.), Gertz 48., Dargel 58. – Jacobsen 28., 49.).
Schiedsrichter: Björn-Oliver Gierke, Carsten Petersen (TH Quickborn).



