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1. Herren - Uetersen

Sieg ohne „Backe“ in Uetersen / TSV Uetersen – 1. Herren 34:38 (17:21)

Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV konnten den dritten Sieg in Folge landen. Beim heimstarken TSV Uetersen setzte sich das Team von Trainer Tim Laveaux mit 38:34 (21:17) durch und bleibt mit 27:7 Punkten zwei Zähler vor Verfolger FC St. Pauli auf Rang eins.

Die Stormarner hatten sich intensiv auf die Partie ohne Haftmittel in Uetersen vorbereitet. Denn die Hausherren holten 12 ihrer 15 Punkte daheim und besiegten dabei unter anderem den Tabellenzweiten FC St. Pauli mit 37:34. Und so stand in der Ahrensburger Startsieben mit Thilo Saß auch nur ein Spieler, der vor drei Jahren beim Aufstieg aus der Landesliga, in der „Backe“ nicht erlaubt ist, noch nicht dabei war. Lukas Laveaux, derzeit mit 121 Toren Führender in der Oberliga-Torschützenliste, nahm zunächst auf der Bank Platz. In dieser zuletzt ungewohnten Konstellation erwischte der ATSV einen Traumstart und führte nach vier Minuten bereits mit 5:1. Erst nach einer frühen Auszeit fanden die Hausherren etwas besser in die Partie und kämpften sich wieder auf 6:7 heran (10.). Die Gäste erhöhten wieder auf 10:7 (14.), konnten sich aber nicht absetzen. Mit drei Tempogegenstoßtoren innerhalb von gerade einmal 58 Sekunden brachte Rechtsaußen Jascha Deeken sein Team mit 16:12 in Führung (22.). Nach 25 Minuten war die Partie dann für Robin Samusch schon wieder vorbei, weil er seinen Gegenspieler bei einem Tempogegenstoß nach Ansicht der Schiedsrichter etwas zu rüde zu Fall gebracht hatte. In Überzahl kam Uetersen noch einmal auf 17:18 heran (28)., bevor der ATSV mit einem Schlussspurt zur Pause wieder auf 21:17 vorlegte.

Die Gastgeber versahen Lukas Laveaux, der nun für Samusch im linken Rückraum übernahm, sofort mit einer engen Bewachung. Doch den sich dadurch ergebenden Raum, konnten seine Mitspieler nutzen. Trotzdem konnten sich die Schlossstädter in der zweiten Hälfte nie in Sicherheit wiegen. Nach dem 22:17 (31.) kam Uetersen wieder auf 20:22 heran (34.) und auch nach dem 28:23 (41.) und 31:26 (47.) steckte das Team nicht auf. Beim zwischenzeitlichen 31:29 (51.) für den ATSV wurde es sogar noch einmal richtig spannend. Aber die Laveaux-Sieben behielt die Nerven, erhöhte mit zwei Treffern in Folge von 32:30 auf 34:30 (56.) und ließ sich auch nach einer letzten Auszeit der Hausherren fünf Minuten vor dem Ende den Sieg nicht mehr nehmen.

Bereits am morgigen Dienstag (20.30 Uhr, Heimgarten) geht es mit der Viertelfinalpartie im Hamburger Pokalwettbewerb gegen die SG Hamburg-Nord II weiter. In der Liga hingegen haben die Ahrensburger wegen der Hamburger Frühjahrsferien nach jetzigem Stand drei Wochen frei und müssen erst am 14. März (18 Uhr, Langenfort) bei der HG Hamburg-Barmbek II wieder ran. Noch keinen neuen Spieltermin gibt es für das ausgefallene Auswärtsspiel beim 1. HC Quickborn.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht, Christian Cornehl – Jascha Deeken (7), Jesper Meyer (6), Markus Fraikin (5), Joschka Grunwald (4), Mario Reuter (4/3), Thilo Saß, Robin Samusch, Lukas Laveaux (je 3), Daniel Schulz (2), Tim Robinson (1), Peter Ubert, Luca Kuschel, Bastian Blietz.

Uetersen: Peter Bergmann, Malte Hell – Jan Neumann (9/5), Jakob Munzke, Christoph Heinzel, Timo Neumann (je 6), Tjorben Voss (3), Angelo Di Sciullo (2), Lars Zwillus, Jasper Timm (je 1), Kaan Bal, Jasper-Matti Gebhardt, Niklas Arendt.

Siebenmeter: 6/5 : 3/3 (Lamprecht pariert gegen J. Neumann, Nachwurf verwandelt).

Zeitstrafen: 3:3 (Zwillus 31., 46., Bal 57. – Reuter 18., 50., Grunwald 22.).

Rote Karte: Samusch (ATSV, 26.).

Schiedsrichter: Johannes Engel, Timo Schmidt (1. HC Quickborn, Moorreger SV).

Spielplan/Ergebnisse

Tabelle

Markus Fraikin

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