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1. Herren Saison 2025/26

Verdiente Niederlage in Quickborn / 1. HC Quickborn – 1. Herren 38:34 (22:17)

Die drei Minuspunkte Vorsprung vor Verfolger FC St. Pauli sind schneller als erhofft auf einen Zähler zusammengeschrumpft. Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV verloren ihr Nachholspiel beim Tabellenelften 1. HC Quickborn mit 34:38 (17:22), bleiben aber vier Spieltage vor Saisonende mit 31:9 Punkten an der Tabellenspitze. „Es war das erwartet schwere Spiel“, erklärte Trainer Tim Laveaux. „Am Ende haben wir einfach zu viele Fehler gemacht.“

Nicht nur die Tatsache, dass in Quickborn ohne die geliebte „Backe“ gespielt werden musste, sondern auch der dezimierte Kader hatte den Schlossstädtern vor Spielbeginn Sorgen bereitet. Neben den verletzten Lukas Laveaux (Kreuzbandanriss) und Bastian Blietz (Fingerbruch), die beide in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen werden, sowie Mario Reuter (Wade) fehlten auch Robin Samusch, Tobias Kahl und Peter Ubert aus unterschiedlichen Gründen. Dafür war Joschka Grunwald erstmals nach seiner Verletzung wieder mit von der Partie, hatte zuvor aber noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren können. Zudem standen vier A-Jugendspieler im Kader.

Entsprechend tat sich der Klassenprimus von Beginn an schwer gegen eine Mannschaft, die zuletzt 5:1 Punkte in Folge geholt hatte. Vor allem in der Abwehr wurden zu viele Zweikämpfe verloren. Weil zudem auch vorne der Ball häufig leicht verloren ging, kamen die Hausherren so auch zu diversen einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß. Nach zunächst ausgeglichener Anfangsphase zog Quickborn mit einem 5:1-Lauf auf 13:9 davon (14.) und erhöhte später sogar auf 17:12 (20.). Nach einer Auszeit verkürzte der ATSV auf 14:17 (24.), lag zur Pause aber wieder mit fünf Toren hinten und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 22 Gegentreffer kassiert. Von der teilweise überragenden Abwehrarbeit aus dem vorherigen Spiel gegen Fischbek war nicht mehr viel übriggeblieben.

In der zweiten Hälfte kämpfte sich die Laveaux-Sieben wieder auf 23:25 heran (44.) und schaffte nach 53 Minuten den Anschluss zum 30:31. Doch die Gastgeber konnten noch nachlegen, während den Stormarnern am Ende etwas die Luft ausging. Auch eine offene Deckung in den letzten Minuten änderte daran nichts mehr.

Vier Partien stehen nun noch aus. Bereits am Samstag (20 Uhr, Egenbüttel) müssen die Ahrensburger auswärts beim Tabellenletzten Rellinger TV II ran.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht, Christian Cornehl – Joshua Gertz (8), Tim Robinson (6), Markus Fraikin (6/6), Thilo Saß, Jascha Deeken (je 4), Jesper Meyer (3), Finn Bohnsack (2), Luca Kuschel (1), Max Ehrentraut, Joschka Grunwald, Malte Lauritzen, Paul Dargel.

Quickborn: Ben Kamin, Colin Hannig – Carl-Simon Ullfors (13/3), Valentin Schmuggerow, Konstandin Schmuggerow, Bjarne Bucken, Nils Martens (je 6), Peer Kurschus (1), Sören Fritsch, Marlon Kriebisch, Jonathan Matuch, Maurice Mannhaupt, Luc Otto.

Siebenmeter: 4/3 : 6/6 (Cornehl pariert gegen Ullfors).

Zeitstrafen: 5:2 (Kurschus 21., 49., V. Schmuggerow 24., Ullfors 39., Schwarzer 39. – Deeken 39., Robinson 49.).

Schiedsrichter: Boriss Garbers, Matthias Riepold (HSV/Hamm 02).

Spielplan/Ergebnisse

Tabelle

Markus Fraikin

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