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1. Herren - Elbvororte

Vor Spitzenspiel weiter vorn / 1. Herren – HSG Elbvororte 33:26 (18:16)

Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV bleiben weiter an der Tabellenspitze. Gegen die HSG Elbvororte setzte sich das Team von Trainer Tim Laveaux mit 33:26 (18:16) durch und steht damit vor dem Spitzenspiel beim direkten Verfolger FC St. Pauli am Samstag (18 Uhr, Budapester Straße) mit 21:5 Punkten weiterhin zwei Zähler vor den Kiezhandballern auf Rang eins.

Ohne Robin Samusch (Urlaub) taten sich die Schlossstädter in der ersten Hälfte in der Abwehr zunächst schwer und ließen auch vorne zu viele klare Chancen liegen. Nach einem 8:8 nach zehn Minuten schaffte der ATSV vier Treffer in Serie zum 12:8 (15.) und zwang die Gäste so zu einer ersten Auszeit. In der Folge kam die HSG wieder auf 12:10 heran, lag kurze Zeit später aber erneut mit vier Toren hinten (15:11, 21.). Weil die Hausherren nun allerdings über sechs Minuten ohne eigenen Treffer blieben, schafften die Gäste mit einem 4:0-Lauf den Ausgleich (15:15, 27.). Bis zur Pause lag die Laveaux-Sieben wieder knapp mit zwei Toren vorne.

Kurz nach Wiederanpfiff verkürzte die HSG sogar auf 19:18 (32.), doch die Gastgeber fanden nun wieder zurück zu ihrer Linie und erhöhten mit drei Toren in Folge auf 23:19 (38.). Aufgrund der zahlreichen Zeitstrafen auf beiden Seiten, wurde es nun zwischenzeitlich hektisch. Ganze 13 Zweiminutenstrafen standen am Ende zu Buche, davon 11 in der zweiten Hälfte. Alle sieben Hinausstellungen gegen die Gastgeber wurden in den zweiten 30 Minuten verhängt. Ein Spielfluss kam so nur selten auf.

Bereits nach 44 Minuten musste Joschka Grunwald nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne. 50 Sekunden lang stand der ATSV nur noch mit vier Feldspielern auf der Platte, überstand diese Phase jedoch unbeschadet. Ganz abschütteln ließen sich die Gäste allerdings auch noch nicht, auch wenn bei der HSG sichtlich die Kräfte schwanden. Weil nun Torhüter Christian Lamprecht mit zahlreichen wichtigen Paraden zur Stelle war, nachdem auch Christian Cornehl zu Beginn des Spiels mehrfach freie Bälle hatte parieren können, konnten auch zähe Phase im Angriff überwunden werden. Spätestens mit einem weiteren 4:0-Lauf von 29:25 (55.) auf 33:25 (59.) machte der ATSV schließlich alles klar. Der letzte Treffer der Ahrensburger wurde dabei besonders gefeiert. Denn Laveaux hatte am Ende auch Luitpold Möller aus der eigenen A-Jugend ein paar Minuten Einsatzzeit ermöglicht, der mit seinem ersten Tor für die Oberliga-Männern dafür bedankte.

Am Samstag kommt es nun zum Spitzenspiel beim direkten Verfolger FC St. Pauli. Der als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg gestartete Regionalligaabsteiger steht nur zwei Punkte hinter den Ahrensburgern und könnte mit einem Sieg am Laveaux-Team vorbeiziehen. Das Hinspiel hatte St. Pauli mit 34:29 für sich entscheiden können, so dass der ATSV noch eine Rechnung offen hat.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Cornehl, Christian Lamprecht – Lukas Laveaux (10), Thilo Saß (8), Mario Reuter (4/2), Tobias Kahl (3), Tim Robinson (2), Markus Fraikin (2/1), Joschka Grunwald, Luitpold Möller, Jascha Deeken, Joshua Gertz (je 1), Max Ehrentraut, Daniel Schulz, Malte Lauritzen, Bastian Blietz.

Elbvororte: Maximilian Rathke, Maximilian Suchefort – Bahne Witschel (5), Jan Mühlbrandt, Clemens Doll (je 4), Hans Giest (3), Jan-Niklas Böge, Jost Christiansen, Nikolas Philippi (je 2), Boye Witschel (2/1), Justus Lemitz, Jannes van Dreumel (je 1), Justus Wille, Florian Neukirchen.

Siebenmeter: 3/3 : 2/1 (Cornehl pariert gegen Mühlbrandt).

Zeitstrafen: 7:6 (Grunwald 33., 39., 45., Fraikin 44., Reuter 54., 58., T. Laveaux 58. – Boye Witschel 11., Mühlbrandt 19., 58., Philippi 32., Doll 42., van Dreumel 58.).

Rote Karte: Grunwald (ATSV, 45., nach der dritten Zeitstrafe).

Schiedsrichter: Rayk Glöß, Benjamin Knibbe (TSG Bergedorf).

Spielplan/Ergebnisse

Tabelle

Markus Fraikin

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