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1. Herren - Fischbek

Wichtiger Heimsieg gegen Fischbek / 1. Herren – TV Fischbek 32:27 (15:7)

Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV haben eine weitere große Hürde genommen. Gegen den TV Fischbek feierte das Team von Trainer Tim Laveaux einen 32:27 (15:7)-Heimsieg und bleibt drei Minuspunkte vor dem FC St. Pauli an der Tabellenspitze.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut. Die Schlossstädter mussten ohne ihren Haupttorschützen Lukas Laveaux (Kreuzbandanriss), Bastian Blietz (Fingerbruch), Joschka Grunwald (Hand) und Torhüter Nils Himmelsbach (Elternzeit) auskommen. Dafür ist Joshua Gertz nach einer Pause wegen Uni-Prüfungen bereits seit dem Spiel letzte Woche in Barmbek wieder mit an Bord.

Mit Tim Robinson, Max Ehrentraut, Finn Bohnsack und Torhüter Elias Dasch waren gleich vier A-Jugendspieler im Kader, die nur zwei Stunden vor Spielbeginn mit ihrem Team die Hamburger Meisterschaft durch einen Sieg in Rellingen unter Dach und Fach gebracht hatten. Davon stand Robinson in der Startaufstellung und Ehrentraut und Bohnsack kamen ebenfalls schon in der ersten Hälfte zum Einsatz. Dazu gesellten sich der 19-jährige Thilo Saß, der mit neun Treffern am Ende erfolgreichster Torschütze seines Teams war, sowie der 20-jährige Jesper Meyer, der ebenfalls bereits in der ersten Halbzeit kam, weil auch noch Mario Reuter mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausfiel.

Wie bereits gegen Barmbek eine Woche zuvor erwischten die Stormarner einen Traumstart und führten nach einem Hattrick von Saß nach nicht einmal drei Minuten mit 3:0. Vor allem die Abwehr stand sicher und hatte zudem in Christian Lamprecht einen sicheren Rückhalt, der insgesamt 13 Bälle parierte und am Ende eine Quote von 43 % gehaltener Bälle aufweisen konnte. Nach einigen Ahrensburger Fehlwürfen glichen die Gäste wieder aus, aber der ATSV konnte nachlegen und erhöhte wieder auf 7:3 (14.). Auch eine Auszeit half den Fischbekern zunächst wenig. Die Laveaux-Sieben erhöhte mit einem weiteren 3:0-Lauf auf 10:4 (22.) und später sogar auf 14:5 (26.). Mit einem Acht-Tore-Vorsprung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchten es die Gäste im Sieben gegen Sechs und hatten damit Erfolg. Immer wieder fanden Sie nun den Weg an den Kreis oder zu einem anderen freien Mitspieler. Trotzdem führten die Ahrensburger nach 38 Minuten immer noch mit 20:13, suchten jetzt aber auch im Angriff oft vergeblich nach Lösungen. Tor um Tor holte Fischbek auf und glich letztlich nach einem 9:2-Zwischenspurt zehn Minuten vor Schluss sogar zum 22:22 aus.

Der Tabellenführer behielt allerdings die Nerven erhöhte innerhalb einer Minute wieder auf 24:22 und mit drei weiteren Treffern in Folge auf 27:23 (54.). Das lag auch an Christian Cornehl, der mittlerweile im Tor stand und wichtige Bälle parierte, darunter auch zwei Siebenmeter. Der Treffer zum 30:25 (58.) ins leere Tor ging dann sogar auf sein Konto. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden.

Auch das kuriosestes Tor des Spiels, als Fischbeks Fabrice Bruce wenige Sekunden vor dem Ende einen Abwurf von Cornehl mit dem Kopf blockte und den Ball so ins Ahrensburger Tor bugsierte, konnte daran nichts mehr ändern.

Fünf Partien stehen nun noch aus für die Laveaux-Schützlinge. Bereits am morgigen Dienstag (20 Uhr, Comenius-Sporthalle) geht es mit dem Auswärtsspiel beim 1. HC Quickborn weiter. Mit 5:1 Punkten aus den letzten drei Spielen, darunter einem Remis gegen den TH Eilbeck, haben die Quickborner die Abstiegsränge hinter sich gelassen. Und weil in Quickborn ohne Haftmittel gespielt werden muss, steht der ATSV vor einer nicht zu unterschätzenden Aufgabe.

Fakt ist aber auch, dass die Ahrensburger im Meisterschaftsrennen die besten Karten haben und sich in den letzten fünf Spielen sogar noch eine Niederlage leisten dürfen.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht (13/1 Paraden, 43,3 %), Christian Cornehl (1 Tor, 5/2 Paraden, 33,3 %), Elias Dasch – Thilo Saß (9), Tobias Kahl (5), Jesper Meyer, Finn Bohnsack (je 4), Tim Robinson, Joshua Gertz (je 3), Robin Samusch (2), Jascha Deeken (1), Max Ehrentraut, Mario Reuter, Markus Fraikin, Peter Ubert, Malte Lauritzen.

Fischbek: Maurice Mensing, Bjarne Maerz, Sven Sommer – Jovan Conjic (10/5), Fabrice Bruce (4/1), Jan-Malte Augustin, Marek Struß (je 3), Finn Simcsak, Tim Kahrs (je 2), Tom Steinberg, Elias Martens, Jannes Haberecht (je 1), Janik Rust, Tim Kappel, Soeren Siemens, Cuan Karaca.

Siebenmeter: 0 : 9/6 (Lamprecht pariert gegen Conjic, Cornehl pariert zwei Mal gegen Bruce).

Zeitstrafen: 2:3 (Ehrentraut 30., Deeken 43. – Simcsak 23., Rust 51., 57.).

Schiedsrichter: Marvin Hauser, Felix Kleinke (HG Hamburg-Barmbek).

Spielplan/Ergebnisse

Tabelle

Markus Fraikin

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