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1. Herren siegt bei der HSG Elbvororte

Zweiter Sieg im zweiten Spiel / HSG Elbvororte – 1. Herren 20:27 (10:14)

Die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV haben nach dem knappen Sieg im Krimi gegen das HT Norderstedt II nachgelegt. Das Team von Trainer Tim Laveaux landete vor allem dank einer sehr starken Defensivleistung einen souveränen 27:20 (14:10)-Auswärtserfolg bei der HSG Elbvororte und steht nach dem zweiten Spieltag mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze.

Zwei Mal waren die Stormarner nach dem Aufstieg in die Oberliga bei der HSG angetreten, zwei Mal waren sie aus diesen Partien hauchdünn als Sieger hervorgegangen. Entsprechend optimistisch gingen sie auch diesmal ins Spiel. Schnell lagen die Gäste mit 2:0 vorne, bauten diesen Vorsprung dank guter Abwehrarbeit und einem Christian Cornehl in Bestform im Tor bis auf 7:2 aus und zwangen den Gegner so zu einer frühen Auszeit.

In der Folge fanden die Hausherren besser in die Partie und verkürzten bis auf 7:8 (17.). Doch die Schlossstädter blieben geduldig, zogen sofort wieder auf 11:7 davon und gingen mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause. Im Angriff konnten sie sich dabei vor allem auf den quirligen Rückraumspieler Joshua Gertz verlassen, der am Ende mit acht Treffern auch erfolgreichster Schütze seines Teams war, sowie auf Rechtsaußen Jascha Deeken, der alle seine sechs Tore mit einer einhundertprozentigen Quote in der ersten Hälfte erzielte.

Nach dem Seitenwechsel geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Zwar warf die Laveaux-Sieben in den ersten sieben Minuten der zweiten Hälfte keinen einzigen eigenen Treffer, kassierte jedoch aufgrund der starken Abwehrarbeit selbst auch nur ein Gegentor. Zwischen den Pfosten stand nun Christian Lamprecht, der Cornehl in nichts nachstand, ebenfalls eine überragende Leistung zeigte und mit zahlreichen Paraden glänzte. Knapp zehn Minuten vor dem Ende lagen die Ahrensburger erstmals mit sieben Toren vorne, erhöhten sogar noch auf 27:18 (58.) und ließen am Ende nur noch etwas Ergebniskosmetik zu.

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Heimgarten) kommt es nun zum Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien Regionalliga-Absteiger FC St. Pauli.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Christian Cornehl, Christian Lamprecht, Nils Himmelsbach – Joschua Gertz (8), Jascha Deeken (6), Robin Samusch, Bastian Blietz (je 3), Luca Kuschel (2), Thilo Saß, Joschka Grunwald, Tobias Kahl, Daniel Schulz (je 1), Markus Fraikin (1/1), Peter Ubert, Malte Lauritzen.

Elbvororte: Maximilian Rathke – Hans Giest (5), Boye Witschel (5/2), Danny Bohlken (3), Clemens Doll, Alexander Bahr (je 2), Jan-Niklas Böge, Jan Mühlbrandt, Jannes van Dreumel (je 1), Jost Christiansen, Justus Lemitz, Nikolai Swiedelsky, Justus Wille, Bahne Witschel, Maximilian Suchefort, Florian Neukirchen.

Siebenmeter: 2/2 : 2/1 (Fraikin scheitert an Rathke).

Zeitstrafen: 5:5 (Mühlbrandt 30., Witschel 35., Christiansen 55., Witschel 57., 60. – Deeken 15., 38., Samusch 25., Blietz 44., Grunwald 56.).

Schiedsrichter: Peter Bergmann, David Schröder (TSV Uetersen).

Markus Fraikin

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